15. März 2012
von Abassin (Admin)
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Vorbildlich: Wie getgoods / Home of Hardware mit einem Preisfehler umging

Heute muss ich mal wieder ein kurzes Lob loswerden. Das gilt der HTM GmbH, dem Betreiber der Online-Shops getgoods und Home of Hardware.

Dort gab es nämlich einen Preisfehler der besonderen Art. Die PS3 Slim mit 320GB, die eigentlich 249€ kosten sollte, wurde zu einem Preis von 149€ versandkostenfrei in beiden Shops angeboten.

Alle Details dazu findet ihr auch hier.

Das ganze hielt mehr als eine Stunde an und angeblich sollen tausende von Bestellungen eingegangen sein. Für die meisten Leute war das eher ein Spaß, denn die meisten rechneten mit einer Stornierung. Nach dem Prinzip der “Invitatio ad offerendum” auch völlig in Ordnung und legitim.

Tja, aber kam dann doch nicht so. Nachdem einen ganzen Vormittag (die Geschichte mit dem Preis lief am Abend davor ab rund 21 Uhr ab) Ruhe herrschte, kam dann am Nachmittag die erleichternde Nachricht: HTM verschickt alle PlayStations trotz Preisfehler. Man habe zwar nicht genug auf Lager, aber den Fehlbestand habe man nachbestellt und werde so schnell wie möglich nachliefern.

Dass man dafür natürlich auch positive Bewertungen bekommt, ist ein schlauer Hintergedanke und so hat die HTM GmbH hier einen guten Schachzug gespielt. Man hat sich zur Zufriedenheit aller entschieden. (Meine PS3 kam übrigens nach wenigen Tagen an. Laut HTM handelt es sich dabei auch um reine Neuware und keine Versandrückläufer.)

Auf jeden Fall wollte ich das nur kurz für die Nachwelt hinterlassen. Nicht jeder Shop geht so schön mit einem Preisfehler um und daher hat sich die HTM GmbH hier ein dickes Lob verdient!

(P.S.: Nein, das ist keine Schleichwerbung, ich bedanke mich einfach nur. Ich wurde auch nicht bevorzugt, sondern war einfach nur schnell genug, als der Preis gesunken ist.)

15. März 2012
von Abassin (Admin)
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Warum Samsungs Update-Politik dringend verbessert werden muss

Ich bin bekanntlich sehr aktiv im Smartphone-Bereich. Seit dem iPhone-Launch 2007 verfolge ich das Geschehen darum (mal intensiv, mal gar nicht) und als Admin des bada-blogs beteiligte ich mich aktiv daran.

Dabei stellten sich viele Dinge raus, die man über Smartphones wissen musste. Denn sie brachten eine große Veränderung in unser Leben, Denken und den Markt.

Doch sehen wir mal von all dem ab und konzentrieren uns – so wie wir Volkswirte es gerne machen – mal nur auf einen (sehr wichtigen) Faktor: die Update-Politik.

Updates für Handys? War früher den meisten egal und meistens auch nicht nötig. Die Handys hatten ihre Features ab Werk und fertig. Das Handy konnte nur polyphone Klingeltöne und kein MP3? Pech gehabt, beim nächsten Kauf darauf achten!

Doch mit den Smartphone änderte sich das rapide – sehr rapide sogar. Einen der wichtigsten ersten Schritte machte Apple. Denn zu Firmware 1.x-Zeiten (da hieß das noch nicht iOS) gab es nicht mal den App Store (ja, viele wissen das gar nicht). Damals bekam man Custom Apps nur über den Installer vom RipDev-Team (auch Cydia wurde erst später beliebt, nachdem die Konkurrenz nicht mehr liefern konnte). Und der erste Jailbreak war alles andere als One-Click. Ohne Jailbreak gab es damals also maximal Web-Apps im Sinne von Lesezeichen auf dem Homescreen.

Doch dann bemerkte Apple, wie gut diese Apps ankamen und so zog man den App Store auf, der 2008 dann auch seinen Weg in die Firmware 2.x fand. Diese Firmware konnten auch die “Early-Adopter”, die Apple vorher trotz schöner Skimming-Strategie für sich gewonnen hat, auf ihre Geräte installieren und so profitierten auch diese.

Warum ich euch das alles erzähle (falls ihr überhaupt noch mitlest)? Weil Apple damals etwas getan hat, was die heutigen “Updates” prägt. Heute wollen Leute bei Major-Updates nicht mehr “nur” Bugfixes oder vielleicht ein weiteres Hintergrund für den Kalender. Heute müssen Major-Updates massig neue Features und Funktionen enthalten, die überzeugen.

Und dann muss diese Firmware auch noch bei den Leuten ankommen. Und genau hier setzt nun meine Kritik ein. Und wieder muss ich Apple (es tut mir leid, Haters und Fanboys) als Vorbild nehmen, obwohl ich selbst stolzer User eines Galaxy S2 bin.

Wenn Apple ein Update ankündigt, dann mit Datum und dann für alle weltweit. Das Update wird vorher in diversen Betas den Entwicklern bereitgestellt und irgendwann kommt dann der Gold Master, mit dem die Entwicklung der Version abgeschlossen ist. Und dann kommt das (meistens in einer Keynote) versprochene Datum für das Major-Update und Apples Server verabschieden sich für einige Stunden für diejenigen, die nicht schnell genug waren.

Hat also den erheblichen Vorteil, dass man vorher klar kommuniziert, wann das Update kommt, aber auch den Nachteil, dass die Server an dem Abend schwer arbeiten müssen. Aber – und das ist wichtig – alle bekommen das  Update gleichzeitig. Keiner muss warten, weil er sein iPhone bei o2 oder T-Mobile gekauft hat – die Firmware kommt von Apple.

Und nun schauen wir rüber zu Samsung. Ich kenne es vom Wave, ich erlebe es jetzt auch beim Galaxy S2. Samsungs Update-Politik ist unglaublich kompliziert, bürokratisch und vor allem unfreundlich gegenüber dem Konsumenten. Beginnen wir damit, dass Samsung für jedes Land – ja sogar teilweise für jeden Provider – eigene Firmwares baut. Oft sind diese gleich, jedoch sind dann noch ein unglaublich tolles Branding (Achtung, Ironie!) und die entsprechenden Provider-Settings (APN, SMS-Zentrale usw.) in jeder speziellen Firmware enthalten. Außerdem scheint es (ich berichte jetzt aus Beobachtungen), dass jedes Land seine Firmware selbst testet und dann freigibt. Also keine zentrale Firmware-Freigabe, sondern ein Haufen von Prozessen, bis mal endlich eine Firmware kommt.

Und den Konsumenten stört das – und zwar erheblich. Deutsche Galaxy S2-Besitzer warten noch immer auf das “Ice Cream Sandwich”-Update, während es in anderen Ländern bereits ausgerollt wird. Was soll das Samsung? Sollen wir jetzt wieder warten, während es in anderen Ländern läuft?

Samsung muss hier aufpassen. Der Konsument ist nicht so blöd, wie manch einer denkt. Er bemerkt langsam, dass Updates mehr als nur ein oder zwei neue Bildchen bringen und er wird hungrig danach. Und wenn er nicht gefüttert wird, ist er schnell beleidigt und sucht sich eine neue Quelle für sein Essen (sofern finanziell möglich, aber unterschätzt da mal die Leute nicht!).

Das ist alles natürlich meine persönliche Sicht und am Ende sehe ich vielleicht doch alles falsch. Aber was ich bei bada und der Update-Politik dort mitbekommen habe, hat mich schon erschrocken. Verärgerte Kunden durchweg, die am Ende nur über Samsungs Zurückhaltung verwirrt waren und dem Konzern teilweise deswegen wirklich den Rücken kehrten.

Samsung hat noch die Chance, das gerade zu biegen. Die Hardware ist TOP, die Marke beliebt und erfolgreich und so sollte einfach nur hinter den Kulissen gewerkelt werden. Denn wenn der Konsument neben der Hardware noch stolz über die Aktualität seines Handys reden kann, dann wird er schnell neue Kunden werben – ob ungewollt oder nicht.

7. März 2012
von Abassin (Admin)
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LIFEBOOK4Life: Das Abenteuer geht weiter!

Mal wieder eine richtig gute News für euch! Das LIFEBOOK4Life-Projekt geht weiter! Ich als Silver-Insider bin nun schon länger dort vertreten und muss mit Leuten aus der ganzen Welt Aufgaben lösen.

Dabei entstehen interessante Artikel und kreative Beiträge. Zusätzlich dazu habt ihr wieder die Chance, was zu gewinnen!

Denn Fujitsu verlost ganze Tablet-PCs. Den Fujitsu Stylistic Q550 habe ich noch immer aktiv in Benutzung und so solltet ihr unbedingt die Chance ergreifen und mitmachen. Meine Testberichte dazu findet ihr hier.

Schaut außerdem öfters mal vorbei, es gibt immer wieder kleine Dinge für euch! ;)

Hier geht es zu LIFEBOOK4Life

22. Februar 2012
von Abassin (Admin)
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Regional: Vandalismus nervt, und zwar extrem!

Heute gibt es mal was Regionales, was mich schon seit geraumer Zeit nervt. Konkret geht es bei uns um die Bahnhofsunterführung am Oftersheimer Bahnhof. Sie verbindet unser Neubaugebiet Oftersheim Nord-West bzw. Teile Schwetzingens mit der Oftersheimers Innenstadt.


Größere Kartenansicht

Ich gehe da zumindest unter der Woche fast jeden Tag zwei mal durch, da ich mit dem Zug in die Uni fahre und daher zu meinem Bahngleis auf der anderen Seite muss. Die Unterführung ist wirklich klein, nur einige Meter lang und schon ziemlich alt. Dementsprechend war auch der Zustand der Unterführung nicht der Beste. Das größte Problem: die Wände waren ziemlich grau und dunkel und auch das Licht in der Unterführung war ziemlich schwach.

Besonders abends war es für viele alles andere als angenehm, da durch zu laufen und so kam es, dass die Stadt etwas unternahm. Die Unterführung wurde im November 2011 komplett weiß gestrichen und auch die Beleuchtung wurde erneuert, sodass es nun ziemlich hell war. Gerade abends bemerkte man den Unterschied.

Zusätzlich dazu durften Schüler der Theodor-Heuss-Schule die Wände im Rahmen eines Projektes bemalen, um das nackte Weiß mit Abwechslung zu füllen. Und so trafen sich die Schüler bei Kälte und sogar Regen in der Unterführung und arbeiteten einige Tage daran, sie zu verschönern. Das Ergebnis war schön. Es wurde nicht viel vom Weiß abgedeckt und auch sonst sah es völlig in Ordnung aus. Tja, schön wars ja.

Leider muss es ja immer wieder einige Intelligenzbestien in unserer Gesellschaft geben, die meinen, dass sie mit ihrem Geschmiere obercool sind, wobei es einfach nur nervt. Wir schreiben den 22.02.2012 (da habe ich die neuen Fotos gemacht) und inzwischen sieht es hier so aus (die grauen Personen und der oragene Inhalt stammt von den Schülern der THS, der Rest kam dann nach und nach dazu):

Das kann doch einfach nicht wahr sein. Es sind kaum Monate vergangen und schon sieht es wieder so dreckig aus. Da stehen Schüler bei Kälte und Regen da und wollen der Stadt, die vorher nochmal schön Geld zur Renovierung investiert hat, helfen und sich eingagieren und so bedankt sich dann einige dafür? Meiner Meinung ist das einfach nur noch unverschämt, peinlich und für unsere Gesellschaft nicht angemessen. Schade, dass es immer wieder Leute geben muss, die echt meinen, sie können sich alles erlauben.

22. Februar 2012
von Abassin (Admin)
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Ultimate Tazer Ball: Fußball mit Elektroschocks

Ich muss zugeben, der Titel ist extrem schwach, aber mir fiel gerade nichts dazu ein, daher kommen wir auch direkt zum Inhalt. Im Netz schlägt ein bisher eher unbekannter und neuer Sport noch relativ kleine Wellen. Er nennt sich “Ultimate Tazer Ball” und vereint das klassische Fußballspiel mit der Nutzung eines Tazers – auch als Elektroschockpistole bekannt.

Die Waffe, die vor allem in den USA häufig von Polizisten genutzt wird, wird nun in das Spiel integriert. Im Endeffekt spielt man also Fußball und versetzt sich gleichzeitig Elektroschocks.

Das Spiel kommt mit einer Fülle von Regeln, die auf der offiziellen Homepage erklärt werden, daher. US-Satiriker Stephen Colbert hat sich der Sache angenommen und in seiner bekannten lustigen Art und Weise darüber berichtet (ist auch die Quelle dieser News):

Das nächste Tournament findet Anfang März in Thailand statt. Mehr Infos gibt es auf der Homepage. Zuletzt gibt es natürlich noch ein offizielles Video von den Erfindern der Sportart:

Was man davon halten soll, ist jedem selbst überlassen. Ob das ganze auch komplett ernst gemeint ist, kann ich nicht beurteilen.

20. Februar 2012
von Abassin (Admin)
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Online-Content: Was den Deutschen entgeht

Achja, das ewige Problem mit den Content-Anbietern. Jeder von euch kennt wohl den altbekannten Text auf YouTube, dass das gewünschte Video nicht aufrufbar ist, weil die GEMA keine Rechte eingeräumt habe. Vornehmlich bekommen wir das bei Musikvideos oder Videos, in denen Musik enthalten ist, zu spüren – und es nervt. Das soll aber jetzt kein Hate-Blog gegen die GEMA werden oder sowas.

Denn ich habe mich mal auf die Suche gemacht und wollte schauen, was uns Deutschen da entgeht. Was bekommen die Leute in den USA angeboten, was zahlen Sie dafür? Und dabei offenbarten sich mir viele Facetten.

Wichtig ist hierbei jedoch zu beachten, dass ich konkret von den USA als Beispiel ausgehe. Daher ist der Titel eigentlich nicht ganz korrekt, denn bereits den Kanadiern entgeht einiges, aber ich wollte es mal direkt mit Deutschland vergleichen.

Fangen wir also mit Musik an. Hier sieht es in Deutschland prinzipiell gar nicht so schlecht aus, wie alle behaupten. Zwar ist auf YouTube eher tote Hose, jedoch bieten Dienste wie Simfy oder Videoportale wie MyVideo schon einiges mehr an Musik. Auch auf MTV finden sich Musik-Videos. Aber trotz allem ist der Content insgesamt eher beschränkt. Ein Blick auf die USA zeigt da, wo die Standards liegen.

Da gibt es zum einen Spotify. Der Dienst ist so ziemlich das Non plus ultra, was Online-Musik angeht. Mit einem Freemium-Modell werden dabei alle Kunden bedient. Möchte man nur gratis Musik hören, kann man das legal am PC mit der Software tun. Möchte man mehr haben (z.B. Werbefreiheit oder Offline-Nutzung) muss man eben zum Premium-Angebot greifen.

Man muss aber auch ehrlich sagen, dass Spotify z.B. durch den Facebook-Zwang (Registrierung nur über Facebook möglich) alles andere als perfekt ist. Aber das sind eher Dinge, die man schnell umgehen kann.

Ein deutsches Pendant zu Spotify wäre noch Rdio. Das Angebot, welches jedoch grundsätzlich kostenpflichtig ist, hat leider noch mit diversen Problemen zu kämpfen. Darunter fällt leider auch die Tatsache, dass noch immer viele Tracks nicht lizensiert wurden und daher nicht in Deutschland verfügbar sind.

Auch für Musikvideos gibt es neben YouTube selbst Seiten wie VEVO, die Musikvideos teilweise in HD anbieten, ohne eine Bezahlung oder Registrierung vorauszusetzen.

Während man als deutscher Besucher lediglich die Meldung bekommt, dass VEVO nicht verfügbar ist, bekommt man als US-Amerikaner schon einiges mehr geboten – darunter auch Live-Streams:

Doch es gibt ein “Feld”, wo die Unterschiede noch krasser sind: Serien.

Bei Serien ist das sowieso immer etwas seltsam. Mal kommen sie sehr spät nach Deutschland, da die Synchronisierung ewig dauert oder kein Sender die Serie kauft oder sie vorher noch im Pay-TV läuft, mal kommen sie früh, aber auch dann wird es problematisch. Denn Serien in Deutschland kann man zwar online gucken, aber meistens nur gegen Geld. Dafür gibt es dann Plattformen wie Maxdome, wo es als Belohnung die Serien teilweise vor der Ausstrahlung gibt. Auf den Seiten der Sender sieht es eher mau aus. Zwar gibt es auch hier Portale wie RTLnow , aber ein Blick offenbart schnell, dass hauptsächlich die Eigenproduktionen im Mittelpunkt stehen und man z.B. US-Serien kaum online sehen kann. Und auch die Qualität ist im Durchschnitt eher schwach.

Und auch hier zeigen uns die Amerikaner wieder, wie es gemacht wird. Prominentes Beispiel hier: hulu.com.

Auch hier muss man wieder differenziert schauen. Viele Serien gibt es nur kostenpflichtig in HD, aber die meisten kann man gratis anschauen. Ferner spricht auch nicht so viel gegen huluPlus. Für rund 8$ / Monat und wenig Werbung bekommt man Zugriff auf ein großes Portfolio an Serien und Filmen, die man teilweise in feinster HD-Qualität genießen kann.

Wir können sogar weiter gehen und uns z.B. die Seite des US-Sender NBC anschauen. In den USA ist es relativ üblich, dass zumindest die großen Sender auch auf ihren Homepages einige der letzten Serienepisoden anbieten. Und manche (z.B. CBS oder NBC) sogar in HD.

Man kann das noch ewig weiterführen. Gegen eine Gebühr kann man bei iTunes USA sogar viele Serienfolgen direkt nach der Ausstrahlung komplett werbefrei und ohne Senderlogo erwerben.

Ich könnte das noch etwas weiterführen und auf Portale wie Netflix eingehen (halte ich persönlich aber für nichts, keine Ahnung, wieso das alle so hypen), aber ich denke, man versteht meine Intentionen.

Mir geht es nicht um stupides Heulen und neidisch sein. Mir geht es darum, dass man sich in Deutschland über Raubkopien und angeblich zurückgehend Musik-Umsätze aufregt (zumindest innerhalb der Content-Industrie), während die Firmen in Amerika doch zeigen, dass es auch anders geht.

Ich habe mich mit der Situation in Deutschland nicht genau befasst. Ich weiß aber, dass die GEMA nicht der alleinige Sündenbock ist. Hier in Deutschland ist das ganze System momentan gegen das, was wir aus den USA kennen. Dabei steht die Content-Industrie schon seit längerer Zeit vor einer wichtigen Entscheidung. Wohin soll der Zug fahren? Soll es weiterhin so restriktiv bleiben oder ist eine Annäherung an das amerikanische Vorbild doch sinnvoll? Eins ist jedoch sicher: wenn das so weiter geht, wie jetzt, könnte sie ihren eigenen Zug verpassen.

 

17. Februar 2012
von Abassin (Admin)
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Fujitsu mit interessanten Plänen für das Jahr 2012

Es gibt mal wieder sehr interessante Neuigkeiten aus dem Hause Fujitsu. Und es geht wieder um den privaten Endkundenmarkt.

Anlass dazu gibt ein Bild, welches nun im Netz aufgetaucht ist und Fujitu’s Plänen für das Jahr 2012 ausgestattet ist.

Die Folie stammt von einer Pressenkonferenz und zeigt, dass Fujitsu im Jahr 2012 einiges vorhat. Neben Vorbereitungen auf Windows 8 und diverser neuer Hardware stehen vor allem ein Mainstream-Tablet und einige Ultrabooks im Vordergrund.

Während bereits für den Mai zwei neue Ultrabooks geplant sind, soll schon im Juni ein Android-Tablet auf den Markt kommen. Die Spezifikationen sind bisher nicht endgültig und so bin ich persönlich gespannt, was Fujitsu uns da präsentieren wird.

Zusätzlich scheint ein sehr dünnes Display in Planung zu sein, welches jedoch erst im 3. Quartal seinen Weg auf den Markt finden soll. Auch hier ist es sicherlich interessant, was technisch hinter den Geräten steckt.

Basierend auf meinen bisherigen Erfahrungen erwarte ich von Fujitsu eine sehr gute Qualität und hoffe auch, dass sich diese in den neuen Produkten finden wird.

Sollte sich was Neues ergeben, werde ich natürlich berichten.

(via @adroinica, thx!)

14. Februar 2012
von Abassin (Admin)
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Facebook-App für Android greift durchgehend auf Kontaktliste zu

Ich möchte heute mal was verbloggen, was ich schon länger beobachte und mich tierisch stört. Es geht um die Facebook-App für Android. Diese bietet unter anderem einen Service an, mit dem man seine Kontakte mit Facebook synchronisieren kann.

Diesen Service kann man in den Einstellungen (bzw. schon beim ersten Start der App) deaktivieren, da damit auch euer Adressbuch auf den Facebook-Servern landet:

Soweit so gut, damit sollte man eigentlich davon ausgehen,  dass die App nichts mehr in den Kontakten zu suchen hat. Nun habe ich mir zur Sicherheit noch den “LBE Privacy Guard” installiert. Die App, die ich bereits hier vorgestellt habe, kann Apps den Zugriff auf bestimmte Berechtigungen verwehren. Will also eine App z.B. euren Standort erfahren, könnt ihr das der App verbieten. Das geht auch mit eurem Adressbuch. Bevor also die App auf euer Adressbuch zugreifen will, schaltet sich der LBE Privacy Guard ein und verbietet der App auf Wunsch den Zugriff.

Zusätzlich können eben jene Zugriffsversuche protokolliert werden. Und da taucht etwas (meiner Meinung nach) seltsames auf. Obwohl ich die Einstellung vom obigen Screenshot schon immer eingestellt habe, scheint das die Facebook-App nicht zu interessieren. Alleine in den letzten Stunden hat sie schon mehrfach versucht meine Kontaktdaten (und meinen Standort) zu erfragen (aufs Bild klicken!):

(Ich habe alle anderen Apps aus dem Screenshot entfernt.)

Ich bin wahrscheinlich nicht der Erste, der das bemerkt hat, jedoch wundere ich mich, dass die großen Blogs nicht darüber berichten. Ich nutze die momentan aktuellste Version (Stand 14.02.2012 – Version 1.8.2) der App auf meinem Samsung Galaxy S2 (Android Ice Cream Sandwich – Firmware: XXPLB).

Ich würde einfach nur gerne wissen, wieso Facebook dauernd meine Kontaktliste sehen möchte. Ich habe doch extra eingestellt, dass ich das Feature nicht nutzen möchte.

Ich habe das nur auf Android getestet – was die App auf dem iPhone treibt, weiß ich nicht. Vielleicht hat da jemand was?

30. Januar 2012
von Abassin (Admin)
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HP TouchPad: CyanogenMod 9 Version 0.6 Alpha erschienen

Ich war damals einer der Glücklichen, die sich ein HP TouchPad für 99€ schießen konnten und wartete seit dem ständig auf Android. Bereits mit dem CyanogenMod 7 (basierend auf Gingerbread) konnte ich gute Erfahrungen machen, aber so richtig gefiel es mir nicht, da die wahre Tablet-Version, also Android Honeycomb, nicht verfügbar war.

Dies soll sich bekanntlich mit Ice Cream Sandwich (Android 4.0) ändern, welches Tablet und Smartphone gleichzeitig unterstützt und damit wurde auch das HP TouchPad interessant.

So gibt es bereits erste Alpha-Versionen von Ice Cream Sandwich, basierend auf dem CyanogenMod 9.

Heute erschien eine neue Version: 0.6 Alpha.

Die Änderungen im Überblick:

  • Verbesserung des Touchscreens
  • untere Leiste kann nun versteckt werden (muss von der gerade ausgeführten App unterstützt werden!)
  • Schnelleinstellungen können nun durchscrolled werden
  • Man kann nun aus dem Power-Menü direkt in den Recovery-Modus booten
  • Vorbereitungen zur Unterstützung des ROM Managers (noch experimentell!)
  • weitere Bugfixes etc.

Es handelt sich dabei noch immer um eine 0.x-Alpha Version. Das heißt, es gibt noch keine Hardware-Beschleunigung (HD geht noch nicht!), keine funktionierende Kamera und vor allem keinen Support.

Trotzdem habe ich die ROM getestet und bisher läuft sie wirklich richtig gut und das HP TouchPad macht auch ziemlich Spaß so. Wer bereits den CyanogenMod 9 auf seinem HP TouchPad hat, kann die .zip-Datei einfach im Recovery-Modus flashen.

Ansonsten schaut bitte in diesen Thread. Dort findet ihr neben dem ROM-Download alle weiteren Infos!

29. Januar 2012
von Abassin (Admin)
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XING: Das Profilbild, das angeblich erst nach einer Registrierung sichtbar wird

Ich weiß nicht, wer sich den Spaß bei XING erlaubt hat, aber ich wollte es mal eben kurz verbloggen.

XING ist ein Netzwerk, welches sich selbst als Business-Netzwerk bezeichnet und zumindest teilweise mit LinkedIn zu vergleichen ist. Der Fokus von XING liegt eindeutig auf dem deutschen Raum und so kann man sich dort ein Profil erstellen, welches ein bisschen den Online-Lebenslauf beinhaltet.

Das Netzwerk soll helfen, interessante Kontakte kennen zu lernen, vielleicht sogar einen Job zu finden – ein Business-Netzwerk eben.

Man kann dort logischerweise auch sein Profil-Foto online stellen. Und unter Umständen können Nicht-Registrierte das Foto bei XING nicht einsehen. Zumindest gaukelt man es ihnen vor:

Was auffällt ist, dass sich hinter dem Hinweis doch das Foto versteckt. Also wird es wohl doch geladen und so zeigt ein Blick in den Quelltext auch den Link zum Foto:

Ich habe jetzt mal die URL zum Bild entfernt, aber die Grundstruktur sollte klar erkennbar sein.

Dagegen vorgehen kann man nur, wenn man sein Profil für Nicht-Registrierte komplett unsichtbar macht. Da es für Fotos jedoch keine Privatssphäre-Einstellung gibt (ich habe gesucht und keine gefunden), kann man XING immerhin nicht vorwerfen, dass das Foto nicht gut genug geschützt ist.

Warum man aber auf so eine schwache “Lösung” setzt, verstehe ich auch nicht.

Naja, insgesamt gesehen ist das nichts Großes und den meisten wird das egal sein, denn XING ist ja auch dafür da, dass man entdeckt wird. Und da muss man auch sein Profilbild offen zeigen. Wollte es nur mal eben verbloggt haben. ;)