Exklusiver Testbericht: Die neue TASSIMO T55 von Bosch

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Nachdem meine TASSIMO T55 geliefert wurde, habe ich sie hier vorgestellt und euch versprochen, sie zu testen und darüber einen Text zu verfassen.

Die Maschine kommt noch auf den Markt, ich durfte sie jedoch mit 19 anderen Bloggern schon vorher testen. Danke dafür, TASSIMO! :)

Nun kam ich heute auch mal dazu, die Maschine “einzurichten” und den ersten Kaffee zu trinken.

Die Einrichtung

Viel aufbauen muss man bei der T55 nicht. Die Einrichtung war kinderleicht:

  • Einmal das Gerät gründlich spülen
  • BRITA Wasserfilter einrichten

Das alles hat keine 30 Minuten gedauert und schon war die Maschine bereit, Kaffee zu machen.

Und das ging auch wirklich leicht. Pads rein, Tasse darunter und los gehts. Nach wenigen Minuten ist der Kaffee fertig und es ist wirklich köstlich! Obwohl ich damals wirklich kein Freund von Pads war, hat sich das wohl geändert.

Getestet habe ich erstmal den Latte Macchiato, der aus 2 Pads bestand. Eins für die Milch / den Schaum und das andere für den Kaffee selbst.

Man legt einfach als erstes das Milchpad rein, startet den Vorgang und wartet, bis er zu Ende ist. Dann Pad raus und einfach das neue rein und den gleichen Vorgang nochmal durchspielen. Dann ist der Kaffee auch schon fertig und man kann ihn genießen.

Der Kaffee

Zum Kaffee kann man meiner Meinung nicht sehr viel sagen. Denn er schmeckt wirklich sehr gut und kann meiner Meinung nach mit unserem Kaffeevollautomat mithalten! Da der Kaffee von der Maschine “nach Rezept” (s. Abschnitt Barcodescanner) zubereitet wird, beherrscht die Maschine auch die richtige Zubereitung verschiedener Sorten.

 

 

Das Design

Vom Design ist die Maschine kompakt, aber dafür schon edel. Auch wenn ihr Mantel zum Großteil aus Plastik besteht, schadet das nicht ihrem Aussehen. Sie sieht wirklich edel aus und ist ein richtiger Hingucker. Das könnt ihr in diesem Designvideo von Bosch selbst beurteilen:

Der Barcodescanner

Die TASSIMO Maschinen haben ein besonderes System: den Barcodescanner. Auf jeder T-Disc ist auf dem Deckler ein Barcode zu finden:

Diesen Barcode kann die TASSIMO T55 auslesen, um festzustellen, mit welchen Kaffee sie es zu tun hat. Ihr hört richtig: die Maschine weiß, welchen Kaffee sie genau zubereitet. So kriegt sie für jede Sorte die passenden Infos, um euer Heißgetränk zuverlässig und optimal zubereiten. Ich finde das Feature wirklich genial, da man sich hier eindeutig Gedanken gemacht hat.

Die Reinigung

Die Maschine ist sehr leicht zu reinigen. Der Disc-Halter ist entnehmbar, sodass man in diesem Bereich einfach mit einem nassen Tuch putzen kann. Zusätzlich ist dem Gerät hinten ein kleiner Schacht verpasst worden. Dort steckt eine oragene T-DISC und eine Entkalkungsanleitung drin. Die oragene T-DISC kann man benutzen, um das Gerät einfach durchzuspülen. Dazu steckt man einfach die T-DISC dort rein, wo normalerweise der Code hinkommt. Die Maschine liest den Barcode auf der Disc und reinigt sich mit Wasser aus dem Tank. Daher muss man auch eine Tasse oder ein Glass hinstellen, um das Wasser abzufangen. Das Entkalken dauert etwas länger, ist aber in der Anleitung ausführlich beschrieben.

Weiteres

Zusätzlich hat die Maschine im Wassertank hinten einen Platz für einen Wasserfilter der Firma BRITA. Damit kann man auch Leitungswasser benutzen, sollte jedoch den Filter regelmäßig austauschen – Bosch empfiehlt einen Zyklus von 10 Wochen. Wir persönlich benutzen sowieso Wasser von der Quelle, da wir auch viel Tee trinken, sodass ich meinen Zyklus verlängern werde.

Zudem finde ich es etwas schade, dass man nur von hinten sicher erkennt, ob noch genug Wasser im Tank ist. Zwar hat die Maschine innen einen Freiraum, durch den erkennt man jedoch “nur” den Wasserstand. Die “Minimum”-Linie ist nicht sichtbar, aber ich denke, dass man nach einer Zeit “ein Gefühl” dafür bekommt und am Wasserstand erkennen kann, ob noch genug in der Maschine ist.

Fazit

Insgesamt gefällt mir die Maschine sehr. Vorher habe ich kaum Kaffee getrunken, da unser Kaffee-Vollautomat einfach zu aufwendig war und viel Zeit benötigt hat. Nun ist es einfach nur einschalten, T-DISC rein und nach wenigen Minuten ist der Kaffee zubereitet. Besonders gefallen hat mir der leckere Geschmack, denn meine Erfahrungen mit Pad-Kaffee waren eigentlich damals der Grund, von solchen Lösungen Abstand zu nehmen. Scheinbar hat Bosch das Problem jedoch in Angriff genommen und das erfolgreich hinbekommen.

Negativ ist mir aufgefallen, dass die T-DISCS leider etwas ins Geld gehen. Zu einem Preis von rund 4 bis 5 € erhält man 8 Tassen Kaffee. Für einen Haushalt mit wenigen Kaffee-Trinken ist das völlig ok, aber bei uns trinken vier Leute Kaffee, sodass man schon öfter nachladen muss.

Fasse ich alles zusammen, fällt von mir ein sehr gutes Urteil für die Maschine. Mit einem UVP von 159€ ist sie relativ günstig und bietet trotzdem die wichtigsten Funktionen. Wer also mit der T55 oder einer Tassimo-Maschine liebäugelt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Auch für Studenten (ich bin einer) ist die Maschine eine gute Wahl, da sie die Coffee-to-Go Preise schnell unterbietet und kaum Zeit beansprucht.

7 Kommentare

  1. Klasse Teil…würd ich auch gern haben wollen

  2. Freue mich schon auf die Verlosung ;)

  3. Super Gerät. Sieht Toll aus und habe den Espresso mal probiert…. GENIAL
    Und Danke für diese Tolle Beschreibung. Passt einfach..
    Janet

  4. ich LIEBE die Sorte Caramel Macchiato :)
    Eine Freundin hat bereits eine Tassimo Maschine und dort krieg ich den dann immer, sehr fein. Ich würde mich freuen wenn ich gewinne.

  5. hallo,

    ich hab mir eine tassimo t55 zugelegt und hab dazu mal eine frage.

    kann man ausser den discs auch ganz normale pads durchlaufen lassen?

    danke schon mal für eure antworten.

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